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Romanze mit der Revolution | A Romance with Revolution

Eröffnung: Do, 17.8.2017 | 18 Uhr

Dauer: 18.8. - 12.11.2017

Petr Belyi (RU)
Lene Berg (NO)
DAI Hua (CN)
Chto Delat (RU)
Yevgeniy Fiks (RU/US)
Gluklya (RU)
Nermine Hammam (EG)
Norbert W. Hinterberger (AT)
Francis Hunger (DE)
Anna Jermolaewa (RU/AT)
Nikita Kadan (UA)
Natasha Kraevskaya (RU)
Victoria Lomasko (RU)
Yerbossyn Meldibekov (KZ)
Ivan Moudov (BG)
Dan Perjovschi (RO)
Fabian Reimann (DE)
Luise Schröder (DE)

Kuration: Anastasia Patsey (RU), Direktorin Museum für non-konformistische Kunst, Pushkinskaya-10, St. Petersburg.

In Zusammenarbeit mit dem Kunstfest Weimar

Gefördert von: Kulturstiftung des Freistaats Thüringen, Thüringer Staatskanzlei — Abteilung Kultur und Kunst, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Stadt Weimar, Österreichisches Kulturforum Berlin und Förderkreis der ACC Galerie Weimar.

Ein Blick zurück - Über die feministische Utopie, eine Geschichte zu haben

Der Kassandra-Mythos erzählt von der weiblichen Subjektgeschichte am 7.10.
© Evelyn de Morgan, Wikimedia Commons

Workshop | mit Johanna Krümpelbeck, Pia Marzell vom AK Unbehagen, Leipzig

Dass sich die Emanzipation der Frau nicht automatisch aus ihrer ökonomischen Gleichstellung ergeben würde, war für Lenin und viele seiner männlichen Genossen undenkbar. Die russische
Revolution war vor allem als Emanzipation des männlichen Subjekts gedacht worden, das "Private" blieb das Problem der Frauen.
Wir werfen einen Blick zurück und sehen uns Emanzipationsentwürfe an, die sich dezidiert mit Privatsphäre, Sexualität, psychischen Strukturen und kulturellen Aspekten beschäftigen. Auch Christa Wolf denkt in ihrer Neuerzählung des Kassandra-Mythos’ über die Abspaltung des Weiblichen aus der Öffentlichkeit nach und lässt ihre Figur über die Folgen dieser Trennung reflektieren. Ausgehend davon wollen wir mit Euch darüber diskutieren, wie eine Utopie ohne getrennte Sphären aussehen könnte und darüber nachdenken, ob nicht schon in dem (Um)Erzählen einer Geschichte etwas Revolutionäres aufscheint. Die Zahl der Teilnehmer(innen) ist beschränkt — wir bitten um Anmeldung unter biko@arranca.de

ACC Redaktion (04.10.2017)

Samstag, 7. Oktober 2017, 14:00 Uhr, ACC Galerie
Eintritt: 2 € | 1 €