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Romanze mit der Revolution | A Romance with Revolution

Eröffnung: Do, 17.8.2017 | 18 Uhr

Dauer: 18.8. - 12.11.2017

Petr Belyi (RU)
Lene Berg (NO)
DAI Hua (CN)
Chto Delat (RU)
Yevgeniy Fiks (RU/US)
Gluklya (RU)
Nermine Hammam (EG)
Norbert W. Hinterberger (AT)
Francis Hunger (DE)
Anna Jermolaewa (RU/AT)
Nikita Kadan (UA)
Natasha Kraevskaya (RU)
Victoria Lomasko (RU)
Yerbossyn Meldibekov (KZ)
Ivan Moudov (BG)
Dan Perjovschi (RO)
Fabian Reimann (DE)
Luise Schröder (DE)

Kuration: Anastasia Patsey (RU), Direktorin Museum für non-konformistische Kunst, Pushkinskaya-10, St. Petersburg.

In Zusammenarbeit mit dem Kunstfest Weimar

Gefördert von: Kulturstiftung des Freistaats Thüringen, Thüringer Staatskanzlei — Abteilung Kultur und Kunst, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Stadt Weimar, Österreichisches Kulturforum Berlin und Förderkreis der ACC Galerie Weimar.

Half of the world

Denkmal des persischen Dichters Firdausi
Fotografin: Maryam Zandi - aus dem Buch "The Revolution of Iran 79", Nazar Publishers, Teheran 2014

Mona Aghababaee (IR) | Stipendiatin der Stadt Weimar

Anlässlich der Islamischen Revolution 1979 wurde im selben Jahr vor der Literatur-Fakultät der Universität der 14-Millionen-Stadt Teheran in der Khiaban-e Enghelab, die 1979 als Zentrum der Revolution galt, ein Denkmal des persischen Dichters Firdausi („der Paradiesische“) erbaut. Der Denkmalsockel wurde zu Beginn des Jahres 1979 kurzerhand umfunktioniert und diente fortan als Informationswand der verschiedensten politischen Gruppierungen und Botschaften. Die zweite Stipendiatin des 23. Internationalen Atelierprogramms der ACC Galerie und der Stadt Weimar „Romanze mit der Revolution – A Romance with Revolution“, Mona Aghababaee, und ihr Partner Hawreh Danesh (* beide 1982, Iran) werden diesen Denkmalsockel für ihre ACC-Ausstellung im Frühjahr 2018 neu entstehen lassen. Warum, das erfahren Sie in diesem Vortrag – ebenso, warum eine zehnteilige Literatur-Lesereihe der 57 prominentesten Dichter des Iran im Oktober 1977 im Goethe-Institut Teheran vor Tausenden Zuhörern als frühe Manifestation der sozialen Unzufriedenheit und des politischen Protests gegen das Pahlavī-Regime gilt, warum sich Mona und Hawreh für Goethes handschriftliche Persisch-Sprachübungen interessieren und was es mit Monas VA Space auf sich hat, den sie in ihrer zentraliranischen Heimatstadt Isfahan, der Hälfte der Welt, wie ein persisches Sprichwort sagt, 2014 gegründet hat, um Künstlern, Kuratoren, Kritikern und Autoren einen dynamischen, offenen Ort für Ausstellungen und Austausch zu offerieren.

ACC Redaktion (06.09.2017)

Mittwoch, 20. September 2017, 20:00 Uhr, ACC Galerie
Eintritt: freier Eintritt