Kopfüberleben | Yvonne Buchheim

Geöffnet gemäß aktueller Bestimmungen vom 27.6. bis zum 15.8.2021

Kopfüberleben | Yvonne Buchheim

Yvonne Buchheim, Foto: Claus Bach

27.6.-15.8.2021

Kopfüberleben

Die Ausstellung können Sie noch als digitalen 360°-Rundgang besuchen, nachfolgend finden Sie Erläuterungen zu den einzelnen Räumen und Kunstwerken. Zum Rundgang geht es hier entlang: my.matterport.com/show/

Yvonne Buchheim (*1972, Weimar) arbeitet als interdisziplinäre Künstlerin in öffentlichen und gesell­schaftlichen Kontexten. Sie kehrte 2019 nach 20 Jahren im Ausland nach Deutschland zurück und thematisiert in ihrer Kunst den Körper als Zuhause. Ihre Einzelausstellung Kopfüberleben befasst sich mit biografischer Erzählung und reflektiert über Krankheit, die sich mit einer Pandemie überschneidet. Installationen, Stop-Motion-Filme, Fotografien, Objekte, Zeichnungen und Texte sind intime Zeugnisse von Fragilität und Resistenz — sie visualisieren das Paradoxe, Absurde und Existenzielle des Lebens.
Ein überlebensgroßes Fotoporträt der Künstlerin empfängt den Besucher, nachdem er gefragt wurde Was weiß Ihr Körper, im zweiten Raum der Schau. Zwar zeugt es in seiner Komposition aus versetzten Streifensegmenten von einer inneren Zerrissenheit, doch lassen der ernste, durchdringende, frontale Blick in die Kamera und vor allem das mit roter Strickmütze bedeckte Haupt auch die Kraft, sich zu beHAUPTen, unbedingten Lebenswillen und Stärke in der Verletzlichkeit der Abgebildeten erkennen. Vereint mit 13 weiteren inszenierten Selbstporträts bildet dieses Konterfei die Serie Lebensfunke: Dokumente aus einer Zeit in der Nähe des Todes, die oft übersehen, ja weggeblendet wird. Die Künstlerin im wahrsten Sinne als verwundete Geschichtenerzählerin, über die der US-amerikanische Medizinsoziologe Arthur Frank in seinem gleichnamigen Buch The Wounded Storyteller: Body, Illness, and Ethics (1995) schreibt, dass wir genau diese Geschichten aus erster Hand hören müssen.

Ebenjenes Geschichtenerzählen bildet den Kern des darauffolgenden Raumes. Aspekte der Zensur, Selbstzensur, der Wiederholung und Verände­rung von Geschichten, der Querverbindungen, Referenzen und Korrespondenzen zu anderen Geschich­ten, zu Literatur (Auf Erden sind wir kurz grandios, 2019, des vietnamesisch-US-amerikanischen Lyrikers Ocean Vuong) und Kunst (Die Verdammten, 1505, des flämischen Malers Colijn de Coter) sind auf dem Prüfstand: «Und stete Fragen wie: Was zeige, was erzähle ich von dem Erlebten, was kann ich anderen, was mir selbst zumuten, was ist zuviel? Wie erzähle ich meine Geschichte den Anderen und mir selbst? Welche Fallstricke könnte es geben?» Das slapstickhafte Zeichnungsquartett Eyebrowser und neun per Augenbrauenstift gezeichnete Blätter Haarl[ ]s, auf denen Hinterköpfe mit unterschiedlich starkem Haarbewuchs zu sehen sind, erzählen die Geschichte weiter, wie auch drei gleichnamige Fotografien vom «Ritual des Haareabschneidens, das allen bevorsteht, die eine Chemo durchmachen». Nebenan blickt der Stop-Motion-Film Speak, Memory auf die Biografie der Künstlerin und reflektiert über ihre Suche nach Zugehörigkeit in Gesellschaften im Wandel, als Zeugin des Arabischen Frühlings in Kairo, als Jugendliche in der DDR. Die Kombination aus tausenden von bewegten Einzelbildern und ihrer Stimme ergibt eine Meta-Narration, die zugleich Geschichte erzählt, als auch dekonstruiert und dabei die Zeitlichkeit des Lebens verdeutlicht.

Die 15 Objekte der Serie Gleichgewicht der Psyche wurden aus gefundenen Stöckchen und Ästchen mit Faden und Bienenwachs zusammengefügt und balancieren trotz ihrer fragilen Materialität. Die Inspiration für diese Arbeit geht zurück auf eine ACC-Ausstellung von 2018: Wie das Bauhaus nach Weimar kam — Ein Archiv von Hitze und Kälte. Bei den Gleichgewichtsübungen am Staatlichen Bauhaus ging es nicht nur um Architektur und Objekte, sondern auch um den Gedanken der psychischen Verfassung, um gesellschaftliches und ästhetisches Gleichgewicht. Buchheims Objekte zeugen zugleich von einer Verlangsamung von Zeit durch Krankheit. Die Idee des Gerüsts als Metapher für die Psyche, als körperliche Stütze, vielleicht auch als Korsett und Gefängnis, nimmt immer wieder neue Formen an, ob als Fotografie, Zeichnung oder Objekt, ob klein oder so groß, dass die Künstlerin darin stehen kann, ob «unbemannt» oder befallen von einem schrumpfenden oder wachsenden Etwas.

Durch ein pinkfarbenes Kabinett, in dem sich schlangenförmig hautfarbene Schuppen an der Wand entlangziehen, gelangt man zu einem schwarzen Raum, der als Rückblick deklariert ist. Der Stop-Motion-Film Und dennoch ist ein Brief einer Mutter an ihre Tochter, die am Tag ihrer Geburt starb. Was als persönliche Verlustgeschichte erscheint, verwandelt sich in eine universelle Suche nach einem Leben mit dem Tod, wenn wir ohne ihn nicht leben können. Im Versuch, etwas Undenkbares zu verstehen und etwas Unsagbares zu verbalisieren, nährt das Nicht-Gesehene und Angespielte die Vorstellungskraft des Betrachters. Im Moment der Dunkelheit könnte man über Abwesenheit und Anwesenheit nachdenken, über das Erinnern und Vergessen. Der Film schlägt vor, sich vorzustellen, wie das Leben wäre, wenn es in der Gegenwart gelebt würde, wo «Die Vergangenheit niemals tot ist. Sie ist nicht einmal Vergangenheit» (William Faulkner, 1951). Die poetische Erzählung ist verwoben mit literarischen Referenzen, die als Bindeglied zwischen persönlicher Erfahrung und universellem Leiden fungieren und Vergangenes mit dem kommenden Leben verbinden.

Im Herzstück der Schau, dem wohl persönlichsten Ausstellungskapitel, geht es um das, was eine Krankheit tief im Inneren an Veränderungen hervorrufen kann, um Selbstreflexion, Verletzlichkeit, Konfrontation mit dem Tod und um psychische und kreative Energie. Es beginnt mit einer Einladung, sich auf einem roten Sofa zu platzieren, vom 45-Minuten-Split-Screen-Video Sind Sie glücklich 49 Fragen stellen zu lassen und dabei zuzuschauen, wie sich, während Frage für Frage niedergeschrieben wird, die verbildlichten Antworten per Tuschestrich im Rückwärtslauf auflösen — sie werden weggezeichnet. Ebenjene Fragen sind keineswegs Erfindungen künstlerischen Ursprungs, sondern wurden Yvonne Buchheim mehrfach im Krankenhaus gestellt, weil die Antworten, gegeben zu verschiedenen Zeitpunkten während eines Krankheitsverlaufs, Einblick in die psychische Verfassung eines Patienten gewähren. Da sie ebenso für die analytische Bewertung und Bewältigung einer Krise schlechthin (z.B. während einer Zeit des Kopfüberlebens in einer globalen Pandemie) geeignet scheinen, gibt die Künstlerin die Fragen an ihre Ausstellungsbesucher*innen weiter. Das Zentrum der fotografischen Wandabwicklung Wer ist dieje­nige in meinem Ohr, meine Stimme hörend dominiert ein kleines rotierendes Objekt Wer ist diejenige in meinem Mund, meine Worte sagend, das nur aus Haar und Zunge besteht.

In einem grünen Raum steht ein großer Zeichentisch, der die Besucher*innen zu einem Experiment einlädt. In dieser partizipativen Installation Gelernten Nichtgebrauch verlernen kann man seinen eigenen Körper beobachten, indem man mit der nichtdominanten Hand, nicht auf sie, sondern in einen Spiegel schauend, einen perfekten Kreis zu zeichnen versucht, während das Hirn suggeriert, der Kreis würde mit der dominanten Hand ge­zeichnet werden. Der neurophysiologische Ansatz der Spiegeltherapie, mit der über eine starke visuelle Stimulation eine Wahrnehmungs- bzw. Bewegungsförderung in einem Körperteil erreicht werden kann, verdeutlicht, dass wir unseren Körper vor allem in der Gewohnheit und in erlernten Strukturen erfahren.

Zwei Fotos und ein Skizzenbuch Vorher und Nachher im gleichen Raum beruhen vor allem auf der Selbstbeobachtung Yvonne Buchheims: Auf dem Vorher-Foto, einem Selbstporträt, sieht man die Künstlerin vor der Operation ein Selbstporträt mit ihrer rechten Hand zeichnen. Das Nachher-Foto zeigt die Künstlerin in gleicher Position, nur seitenverkehrt, das Selbstporträt mit der linken, nichtdominanten Hand zeichnend. Sichtbar wird, dass das Vorher-Porträt sicherer, wissender aufs Papier gebracht wurde als das Nachher-Porträt. Im Leben nach der OP galt es demnach, mit unsicherer, nichtdominanter, ungelernter Hand etwas aufs Papier zu bringen, von dem noch unklar war, was und wie es (an)gesehen werden würde.

Schon beim Zeichnen im Spiegelzimmer hört man Töne aus dem Nachbarraum, einen Chorus, der langgezogene A-Laute intoniert, zwanzig Stimmen, die kommen und gehen, sich überlagern, allein oder gemeinsam zu singen scheinen. Diese Soundinstallation Aus ich wird wir ist eine Gemeinschaftsarbeit von zwanzig Frau­en mit und nach Brustkrebs. Die langen, verschieden hohen A-Töne symbolisieren ein Nach-innen-Horchen wie auch Nach-außen-Projizieren, ein Alleinsein und gleichzeitiges Wiederfinden in der Gemeinschaft. Die Stimmen gehören einer imaginären Singgemeinschaft aus zehn raumeinnehmenden Silhou­etten (die die Installation Anwesender abwesender Körper bilden). Das Konzept des an- und abwesenden Körpers beruht auf dem Buch Der abwesende Körper des US-amerikanischen Philosophieprofessors Drew Leder. Aus phänomenologischer Sicht, heißt es, sei der Körper generell abwesend und ist immer nur dann anwesend, wenn er nicht funktioniert oder durch Schmerzen bewusst wahrgenommen wird.

Die Stop-Motion-Animation Ich fühle mich wie zuhause ist ein Zwiegespräch zwischen dem abwesenden und dem anwesenden Körper der Künstlerin. Die Fotos des abwesenden, also gesunden Körpers sind binnen zweier Jahre in Kairo entstanden und zeigen eine Pappfigur ohne Gesicht mit gestikulierenden Armen, fiktiven Organen und morphenden Körperteilen. Im Gespräch mit dem anwesenden, dem durch Krankheit bewusst gewordenen Körper, ist (mittels einer Serie von Fotos, die während der Krankheit aufgenommen wurden) eine Figur mit Pappperücke und entblößtem Gesicht. In der Narration der Off-Stimme spricht der eine zum anderen Körper, das eine Ich zum anderen Ich und überbrückt so Zeit und Kluft auf der Suche nach dem Zuhause im eigenen Körper. Das Mantra I Feel Like Home, It Feels Like Home taucht dabei mehrfach auf und nähert sich am Schluss tatsächlich aus sich überlagernden Momenten dem Unisono, wird eins mit sich selbst, eine Verbindung von Körper, Geist und Seele.

Die Ausstellung endet mit einem Blick auf das Irrationale, darauf verweisend, dass für Yvonne Buchheim während dieser Krankheitserfahrung viele Dinge sicht- und Emotionen spürbar wurden, die nicht zu verstehen sind. In der Installation Fürchte dich nicht (drei gestrickte Masken vor nächtlichem Schneetreiben) ebenso wie in einer gleichna­migen Fotografie wird schlussendlich dem Irrationalen Raum gegeben. Es sind Versuche, das Paradoxe, Absurde und Existenzielle einer Lebenssituation zu visualisieren, deren Konklusion oder Fazit das Vernunftswidrig-Außersinnliche, eine Aufhebung von Grenzen und Begrenztem und die Liebe zum Leben ist.

Kerngesund fühlte sich Yvonne Buchheim und doch spürte sie in den Monaten vor der Diagnose, dass etwas mit ihr nicht stimmte. Mit wachsendem Verdacht, dass ihr Körper etwas wusste, sie jedoch nicht, begann sie, Menschen in ihr Atelier einzuladen und sie zu fragen «Was weiß Ihr Körper?» Aus diesen Gesprächen entstanden Tuschezeichnungen, die später in Portraitaufnahmen zusammen mit der jeweiligen Person eine visuelle Geschichte erzählen. In der Ausstellung tritt man durch ein zweigeteiltes überlebensgroßes Selbstporträt der Künstlerin in ihre Welt der Zeit danach. Über zwei Jahre dokumentierte sie ihr Leben, reflektierte auf künstlerische Weise über Krisen, Krankheit und Trauer — auf der Suche nach dem Sinn und einer Erkenntnis aus dieser Erfahrung. Dabei Entstandenes ist vielschichtig und lädt ein zu einer Reise in die Welt ihres Körpers, der das Leben liebt und sich den Hürden der Heilung auf oft ungewöhnliche Weise stellt.

«Mitleid will Yvonne Buchheim damit nicht ernten, vielmehr für sich selbst und ihr Publikum feststellen, dass es Wege gibt, um Krisen zu durchqueren – seien es eine Krebserkrankung und die Coronapandemie. So unterschiedlich die Schicksalsschläge, so ähnelten sich die Fragen, die man sich währenddessen selbst stellt und die einem gestellt werden.» (Thüringer Allgemeine)


Aufruf für Frauen mit und nach Brustkrebs: Was weiß Ihr Körper?
Yvonne Buchheim möchte Sie zu einem ganz besonderen Porträt einladen. Sie haben oder hatten Brustkrebs und möchten anhand eines Porträts Ihre Geschichte erzählen? Was weiß Ihr Körper und was wissen Sie? Aus eigener Erfahrung weiß Yvonne Buchheim, dass jeder Körper seine eigene Geschichte erzählt. Sie selbst hat während ihrer Behandlung und danach viele Selbstporträts aufgenommen und ist sich bewusst geworden, welche Stärke und Lebensenergie in diesen oft verletzlichen Aufnahmen liegt. Sie erzählen die Geschichte unseres Körpers, auch wenn wir uns manchmal dessen gar nicht bewusst sind. «Der Körper ist real, aber was wir über ihn denken, ist Fiktion», schrieb die Künstlerin Alina Popa, die an einem Tumor in ihrem Bein litt. Was meinte sie damit und inwieweit ist die Realität unserer Körper durch unser Denken beeinflusst? Können unsere eigenen Geschichten unsere Realität verändern? Sind die Bilder von uns selbst Teil unserer Geschichte, die uns bei der Heilung unterstützen? Können sie uns unbekannte hoffnungsvolle Welten eröffnen, die uns zugleich nach innen und nach außen schauen lassen? In Krisen gibt es manchmal mehr Fragen als Antworten und Porträts können Geschichten erzählen.

Yvonne Buchheim möchte Sie einladen zu einem Gespräch über Ihren Körper. Gemeinsam entsteht daraus eine Idee für ein (kostenfreies) Porträt in ihrem Atelier in Leipzig. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte:
yvonnebmail@gmail.com oder 0157 31 21 69 99.

Yvonne Buchheim (*1972 in Weimar) war 2003 mit ihrem Projekt Die singende Stadt Stipendiatin des 9. Internationalen Atelierprogramms der ACC Galerie und der Stadt Weimar herkunft niemandsland und lebte (neben Weimar, wo sie aufwuchs) in München, Belfast (Nordirland), Dublin (Irland) und Bristol (Großbritannien). Als Künstlerin und Pädagogin ist sie daran interessiert, die Rolle von Kunst im Alltag zu hinterfragen. Als interdisziplinär agierende Künstlerin arbeitet sie nicht selten in öffentlichen Kontexten, in denen sie das Publikum auf unerwartete Weise einbezieht, von der absichtlichen Teilhabe bis zur zufälligen Begegnung. In den daraus entstehenden Kunstwerken versucht sie, die komplexen Beziehungen zwischen ihr selbst, der Öffentlichkeit und der Bedeutung des jeweiligen Ortes zu ergründen.

Als sie 2012 nach Kairo (Ägypten) zog, erlebte sie einen gesellschaftlichen Wandel und wurde sich ihres Lebens als Außenseiterin bewusst. Von dieser Position aus drehte sie die Kamera auf sich selbst und ließ zu, dass persönliche Erfahrungen zu einem Schrittmacher für das Entstehen ihrer neuen künstlerischen Arbeit werden. In ihrer aktuellen künstlerischen Praxis entstehen Zeichnungen und Fotografien, die in Stop-Motion-Animationen neben persönlichen Erzählungen lebendig zu werden scheinen, in denen Yvonne Buchheim über Verlust, Identität und Zugehörigkeit reflektiert. Diese intimen Themen zielen darauf ab, eine Verbindung zu breiteren sozialen Anliegen herzustellen, die den Fokus auf unser Selbstbild in einer fragmentierten Welt legen.

Yvonne Buchheim unterrichtete zehn Jahre lang Bildende Kunst an der University of the West of England, bevor sie 2012 nach Kairo zog, wo sie ihre Bildungs- und Kunstprojekte fortsetzte. Ihre Werke konnte sie in zahlreichen Ausstellungen der Öffentlichkeit vorstellen. Anlässlich ihrer Langzeitstudie Song Archive Project wurde sie mit der Produktion einer monografischen Publikation ausgezeichnet. Yvonne Buchheim lehrte Bildende Kunst an der American University of Cairo, bevor sie 2015 zum Cairo Institute of Liberal Arts and Sciences wechselte. 2017 war sie Co-Kuratorin von Spring Sessions, einem alljährlichen hunderttägigen Lernprogramm mit Künstlerresidenz in Amman, Jordanien.

Ihre pädagogischen Projekte verbinden Theorie mit Praxis, um herauszufinden, wie wir verschiedene Formen von Wissen verstehen und schätzen lernen können. Während dieses Prozesses experimentieren die Teilnehmer*innen mit Kunst, Kreativität und Spiel, um Motivationen und Methoden zu bestimmen, mittels derer sie sich vorstellen, was in einem breiteren sozialen Kontext möglich ist. Die Ausstellung in den zwanzig Räumen der ACC Galerie Weimar (400 qm) ist Yvonne Buchheims bisher umfassendste Einzelpräsentation.

Die Ausstellung wurde gefördert durch:

Kulturstiftung des Freistaats Thüringen, Thüringer Staatskanzlei — Abteilung Kultur und Kunst, Stadt Weimar, Sparkassenstiftung Weimar — Weimarer Land, SV SparkassenVersicherung, NEUSTART KULTUR, Deutscher Künstlerbund, Cape-Stiftung, WBB Tiefbaugesellschaft Bau + Bausanierung GmbH, Förderkreis der ACC Galerie Weimar

Megan Adams, Daniela Albrecht, Judith Ashton, Tamany Baker, Hans-Joachim und Ellen Bieger, Bärbel Blumert, Niina Brown, Isolde Anita Buchheim, Maia Conran, Lucy Cox, Mark Curran, Liam Devlin, Sara Elkamel, Dr. med. vet. Brigitte Görnitz und Prof. Dr. rer. nat. Thomas Görnitz, Rachel Kirk, Colin und Marie-Anne McQuay, Suzanne Mooney, Elisabeth Pearce, Sunita Rappai, Dr. med. vet. Kathrin Reiher und Prof. Dr. med. Horst Reiher, ROCCA Family, Steffen Roser, Ulrike Schulz, Marina Zwaenepoel

Besonderer Dank gilt der Cape-Stiftung für die psychoonkologische Begleitung und finanzielle Unterstützung bei der Realisierung dieser Ausstellung.

Yvonne Buchheim dankt Dörte Wihan für die Rettung in der größten Not.

Und Yvonne Buchheim hat einen speziellen Dank: Special thanks to Ronnie Close for sitting with me on the chestnut tree.

Zur Website der Künstlerin: www.yvonnebuchheim.com