Cornelia Erdmann
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Cornelia Erdmann ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die mit Installationen und raumatmosphärischen Arbeiten arbeitet. Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis stehen Fragen von Raum, Licht und Wahrnehmung. Mit reduzierten Mitteln – häufig Materialien des Alltags, Lichtquellen und architektonischen Interventionen und bewegten Elementen – entwickelt sie präzise, geometrisch strukturierte Arbeiten, die bestehende Räume transformieren und neue Perspektiven eröffnen.
Erdmann studierte Architektur und Kunst in Deutschland und Japan und machte ihren PhD in Kunst in Hongkong. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Beziehung zwischen räumlicher Struktur, Licht und körperlicher Erfahrung. Ihre Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Kunst, Architektur und Wahrnehmungsforschung. Durch Linien, Licht und räumliche Setzungen entstehen Situationen, in denen sich Raum nicht nur sehen, sondern unmittelbar erfahren lässt.
In ihren Installationen entfaltet Cornelia Erdmann ein vielschichtiges Spektrum künstlerischer Zugänge, das sich von der unmittelbaren sinnlichen Raumerfahrung bis hin zur Entwicklung narrativer Ebenen erstreckt. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen präziser räumlicher Setzung, atmosphärischer Verdichtung und poetischer Erzählstruktur. Dabei wird der Raum nicht allein als architektonische Gegebenheit verstanden, sondern als lebendiger Erfahrungs- und Bedeutungsträger, der durch Licht, Linie, Materialität und Bewegung aktiviert wird. Zugleich öffnen ihre Installationen erzählerische Räume, in denen Erinnerung, Imagination und menschliche Präsenz miteinander verwoben sind. So entstehen Arbeiten, die gleichermaßen körperlich erfahrbar wie gedanklich und emotional lesbar sind und den Menschen als aktiven Teil eines räumlichen Narrativs begreifen.
Cornelia Erdmann lebt und arbeitet nach fast zwei Dekaden in Hongkong in Weimar. Ihre Installationen wurden in Ausstellungen und Projekten im In- und Ausland gezeigt und sind häufig ortsspezifisch entwickelt. In ihnen verbindet sie eine präzise formale Sprache mit einer poetischen Untersuchung von Raum, Licht und Wahrnehmung.
