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  • Galerie und Kulturzentrum in Weimar
  • So–Do 12–18, Fr–Sa 12–20
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Künstler*innen

Selma Khadija Kahoul, Bild: J.K. Steegmüller

Selma Kahoul

CH

Selma Khadija Kahoul (*1996) ist eine schweizerisch-kabylische Künstlerin, die derzeit in Ostdeutschland lebt. Ihre multimediale Arbeit im Grenzbereich von Performance, Video, Textgeflecht und Skulptur beschäftigt sich mit den vielfältigen Beziehungen zwischen Mensch, Tier und Pflanze im Kontext indigener Kulturen. Körper sind sterblich, immer präsent und stehen in ständigem Dialog mit ihrer Umgebung. Kahoul konzentriert sich auf die körperlich-räumliche Entwicklung: Prozesse der Geburt, des (vorübergehenden) Todes und der Häutung. In diesen Übergangsräumen interessiert sie am meisten, dass Identitäten wie auch Körper hybride und fließend werden; eher eine Bewegung als ein statisches Wesen. Sie arbeitet undiszipliniert, politisch motiviert und mit einer animistischen Weltsicht. Was folgt aus der Sterblichkeit unserer Körper? Welche räumlichen Strukturen ermöglichen und welche hemmen unser Wachstum? Wie schaffen Bewegungen Identität?

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