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Künstler*innen

Günther Uecker, Maler und Objektkünstler von internationalem Rang im Jahr 2008, Bild: picture-alliance/ dpa

Günther Uecker

DE, geboren 13.03.1930gestorben 10.06.2025

 geb. 13. März 1930 in Wendorf

Der deutsche Maler und Objektkünstler Günther Uecker wurde hauptsächlich durch seine reliefartigen Nagelbilder bekannt. Einige seiner Werke sind der kinetischen Kunst zuzuordnen. Er ist Mitglied der von Heinz Mack und Otto Piene gegründeten Künstlergruppe ZERO.


Von 1949 bis 1953 studierte Günther Uecker zunächst in Wismar und dann an der Kunstakademie in Berlin-Weißensee Malerei. 1953 ging er nach Westberlin, wo er mit abstrakter Kunst vertraut wurde. An der Kunstakademie Düsseldorf studierte er zwischen 1955 und 1957 bei Otto Pankok, der ihn stark beeinflusste. In dieser Zeit entstanden die ersten Nagelbilder, mit denen er später bekannt wurde. 1961 wurde er Mitglied der Künstlergruppe ZERO. 1970 präsentierte Uecker seine Werke auf der Biennale von Venedig. Danach folgten einige Auslandsaufenthalte. Immer häufiger setzte er sich in seiner Kunst mit politischen Fragen auseinander. Zwischen 1974 und 1995 war er Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf. Uecker lebt mittlerweile abwechselnd in Düsseldorf und St. Gallen.
Neben seinen bekannten Nagelbildern ist Günther Uecker auch als Bildhauer tätig, er schuf Lichtinstallationen, kinetische Kunst und Bühnenbilder. Aufsehen erregte seine lärmende Installation Terrororchesters, die in der Kunsthalle Baden-Baden gezeigt wurde.

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