Vernissage zur Wiedereröffnung: Wie das Bauhaus nach Weimar kam — Ein Archiv von Hitze und Kälte

Prof. Olaf Weber («Ich kann kein Bauhaus mehr sehen!») lässt sich von Kurator Janek Müller durch die Ausstellung führen.
Foto: Thomas Müller

Das von Janek Müller und Niklas Hoffmann-Walbeck wie ein Spiel mit einem Kristall entworfene Archiv von Hitze und Kälte machte während des 29. Weimarer Kunstfests in einer dreiteiligen Ausstellung die Geschichte des frühen Bauhauses als ein gestaltend forschendes Erkunden neuer Gleichgewichte in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg lesbar. Nun verdichtet sich das Archiv, wenn zahlreiche der historischen und zeitgenössischen Dokumente, Texte und aktuellen künstlerisch-gestalterischen Positionen aus der ehemaligen Dorfner-Werkstatt und dem Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens, den ersten beiden seiner Stationen, in der ACC Galerie Weimar für all Jene, die zurückkehren möchten oder noch keine Gelegenheit hatten, die Ausstellung zu sehen, konzentriert und geballt sichtbar werden: Aus 3 mach 1. Das Archiv von Hitze und Kälte stellt nun mit hundert Exponaten in zwanzig Räumen Ideen, Motive und Projekte vor, mit denen das Bauhaus 1919 nach Weimar kam bzw. Gegenwartskünstler(innen) inspirierte — von den hitzigen Anfängen zur kühlen Vernunft.

Lea Hensel (03.09.2018)

Freitag, 7. September 2018, 20 Uhr, ACC Galerie
Eintritt: frei!