<< Rundgang >>

Brotlose Kunst

Wikipedia formuliert es so: Brotlose Kunst bezeichnet Tätigkeiten und Handlungen, in der Regel beruflicher Art, die für den Ausführenden zwar wichtig sind, von anderen allenfalls als interessant empfunden werden, aber nicht in ausreichendem Maße zum Lebensunterhalt des Ausführenden beitragen.

Der Künstler ist eine beliebte Spezies für Klischees. Im günstigsten Fall ist es Neid, im Regelfall jedoch die spöttische Abwertung einer Lebensführung. Erst wenn die Selbstversorgung dauerhaft gelingt, kann der Künstler auf Anerkennung hoffen, der Grat zwischen Taugenichts und Genie ist dabei schmal. Der Weimarer Pianist und Kulturschaffende Daniel Heide fühlt seinen Gästen in dieser Gesprächsreihe auf den Zahn und befragt sie zu Hingabe und (Selbst-)Aufgabe ihres (künsterlischen) Tuns, dem Leben zwischen Alltag und Öffentlichkeit und hinterfragt auch aktuelle Bildungsverläufe künstlerischer Berufe. 

weitere Veranstaltungsreihen

Plus zur aktuellen Ausstellung

Lesung

Der Freund und der Fremde

Monday Night Stream

Monday Night Lectures

Ereignis

Lange Nacht der Museen

Kunst, Spektakel & Revolution

Sternbrückenfest

Vortrag

Arkadische Massenhochzeit

Die Meinungsmacher

Geniale Dilettanten

Kulturforschungsetüden

Mode Matinee

Planen, Pinseln, Phantasieren

RAND_gespräche zur Architektur

STUDIO REAL III/ Kunst und Öffentlichkeit

Various Sources

Monday Night Stream #7 – Brotlose Kunst #7

Kristin Wenzel, Foto: Dan Vezentan.

Daniel Heide trifft Kristin Wenzel, Gotha/Bukarest | Gespräch

Videostream

Brotlose Kunst: für die Ausführenden wichtig, von den Außenstehenden oft belächelt oder geringgeschätzt. Der Weimarer Pianist und Kulturschaffende Daniel Heide befragt die Künstlerin und Kuratorin Kristin Wenzel (*1983) zu Bildungsverlauf, Hingabe und (Selbst-)Aufgabe ihres Tuns, ihrem Leben zwischen Alltag und Öffentlichkeit, der eigenen Rolle in Prozessen gesellschaftlichen Umbruchs, ökonomischer Behauptung und so fort. Gespräch #7 ist ein Blind Date: Sie sind live dabei, wenn Künstler und Künste aufeinandertreffen. Gibt es ein universelles Verständnis füreinander? Was Sie schon wissen dürfen: Die ausgebildete Holzbildhauerin ist Meisterschülerin von Katharina Fritsch (Kunstakademie Düsseldorf), nennt Gotha und Bukarest ihre Heimat und interessiert sich für den morbiden Charme urbaner Räume, Architektur als Erinnerungsspeicher, Orchideen, die Sterne … Kristin Wenzels Idee, im Verschwinden oder Vergessen begriffene Orte (Vitrinen, Kioske, etc.) durch skulpturale Interventionen in Thüringer Städten und Gemeinden zu beleben, brachte ihr das Thüringer Landesstipendium für Bildende Kunst 2020 ein.

Das Gespräch wird über Youtube live mitzuerleben sein. Folgen Sie diesem Link zu unserem Youtube-Kanal, wo der Livestream starten wird. Die Teilnahme ist kostenlos. 

Anneke FSJ (08.01.2021)

Montag, 25. Januar 2021, 20–21 Uhr, Livestream ins weltweite Netz
Eintritt: Teilnahme ist kostenlos!