<< Rundgang >>

Brotlose Kunst

Wikipedia formuliert es so: Brotlose Kunst bezeichnet Tätigkeiten und Handlungen, in der Regel beruflicher Art, die für den Ausführenden zwar wichtig sind, von anderen allenfalls als interessant empfunden werden, aber nicht in ausreichendem Maße zum Lebensunterhalt des Ausführenden beitragen.

Der Künstler ist eine beliebte Spezies für Klischees. Im günstigsten Fall ist es Neid, im Regelfall jedoch die spöttische Abwertung einer Lebensführung. Erst wenn die Selbstversorgung dauerhaft gelingt, kann der Künstler auf Anerkennung hoffen, der Grat zwischen Taugenichts und Genie ist dabei schmal. Der Weimarer Pianist und Kulturschaffende Daniel Heide fühlt seinen Gästen in dieser Gesprächsreihe auf den Zahn und befragt sie zu Hingabe und (Selbst-)Aufgabe ihres (künsterlischen) Tuns, dem Leben zwischen Alltag und Öffentlichkeit und hinterfragt auch aktuelle Bildungsverläufe künstlerischer Berufe. 

weitere Veranstaltungsreihen

Plus zur aktuellen Ausstellung

Lesung

Der Freund und der Fremde

Monday Night Lectures

Ereignis

Lange Nacht der Museen

Kunst, Spektakel & Revolution

Sternbrückenfest

Vortrag

Arkadische Massenhochzeit

Die Meinungsmacher

Geniale Dilettanten

Kulturforschungsetüden

Mode Matinee

Planen, Pinseln, Phantasieren

RAND_gespräche zur Architektur

STUDIO REAL III/ Kunst und Öffentlichkeit

Various Sources

Brotlose Kunst | Daniel Heide trifft Ulrike Theusner, Weimar

Ulrike Theusner, Foto: Christian Rothe

Künstler*innen auf den Zahn gefühlt

Gespräch

Im dritten Gespräch der Reihe wird Daniel Heide die bildende Künstlerin Ulrike Theusner befragen. Die in Frankfurt Oder geborene und nach einigen Zwischenstationen in Weimar angesiedelte Künstlerin gewann Preise und Stipendien, ihre Bilder sind Teil verschiedener Sammlungen und ihre Kunst ist regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Sie ist eine überaus aktive und vielseitige Künstlerin, deren Leben und Schaffen zwischen der Zurückgezogenheit im Atelier und dem Netzwerken in der Kunstszene pendelt. 
2017 zeigte sie in einer oppulenten Einzelausstellung in der ACC Galerie Zeichnungen, Drucke, Fotografien sowie akustische und skulpturale Installationen. Noch bis zum 26. Januar 2020 sind einige Zeichnungen und Drucke in der Schau «Aggroschaft – Marc Jung & the Gang» in der Galerie am Fischmarkt in Erfurt zu sehen.

www.ulrike-theusner.de

Über die Gesprächsreihe:

Wikipedia formuliert es so: Brotlose Kunst bezeichnet Tätigkeiten und Handlungen, in der Regel beruflicher Art, die für den Ausführenden zwar wichtig sind, von anderen allenfalls als interessant empfunden werden, aber nicht in ausreichendem Maße zum Lebensunterhalt des Ausführenden beitragen.
Der Künstler ist eine beliebte Spezies für Klischees. Im günstigsten Fall ist es Neid, im Regelfall jedoch die spöttische Abwertung einer Lebensführung. Erst wenn die Selbstversorgung dauerhaft gelingt, kann der Künstler auf Anerkennung hoffen, der Grat zwischen Taugenichts und Genie ist dabei schmal. Der Weimarer Pianist und Kulturschaffende Daniel Heide befragt seine Gäste in dieser Gesprächsreihe zu Hingabe und (Selbst-)Aufgabe ihres Tuns, dem Leben zwischen Alltag und Öffentlichkeit und hinterfragt auch aktuelle Bildungsverläufe künstlerischer Berufe.


www.thueringer-allgemeine.de/regionen/weimar/daniel-heide-fuehlt-kuenstlern-auf-den-zahn-id227517283.html

Dieses diskursive Angebot soll die Lebens- und Schaffenssituation möglichst vieler verschiedener künstlerischer Wirkungsbereiche in einer losen Folge von Gesprächen beleuchten.

Anneke FSJ (12.12.2019)

Donnerstag, 9. Januar 2020, 20 Uhr, ACC Galerie
Eintritt: 3 € | erm. 2 € | Tafelpass 1 €