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Kunst, Spektakel und Revolution

Veranstaltungsreihe zum Verhältnis zwischen den Bewegungen der Avantgarde und den revolutionären Bewegungen

eine Kooperation zwischen dem ACC Weimar und dem Bildungskollektiv BiKo e.V.

Blog zur Reihe: spektakel.blogsport.de

„Geht doch arbeiten!“

Claus Bach: Wiese am Frauenplan in Weimar, Zwiebelmarkt 1976.

Nicht-Arbeit und soziale Diskriminierung vom 'Halbstarken' bis zum 'Gammler' | Bodo Mrozek, Berlin

Ab den 50er Jahren treten in der BRD verschiedene Sozialtypen ins Zentrum von gesellschaftlichen Debatten – etwa Eckensteher, Halbstarke, Langhaarige oder Gammler. An diesen Figuren verdichteten sich auf je unterschiedliche Weise Diskurse über jugendliches Verhalten, Männlichkeit und Weiblichkeit, die Nutzung des öffentlichen Raumes und die Zuständigkeit des Staats. Zentral war dabei auch die tatsächliche oder unterstellte Verweigerung der (Lohn-)Arbeit. Die gegen Abweichler*innen in Stellung gebrachte Nützlichkeitsideologie wurde von Denormalisierungsängsten grundiert und mobilisierte neue Regierungstechnologien, führte aber langfristig zu veränderten Rollenbildern. Bodo Mrozek (Historiker, Berlin) geht auf diese Debatten und auf Selbstbeschreibung und Fremdzuschreibung dieser Jugendlichen ein. Der Vortrag ist die Auftaktveranstaltung zur diesjährigen Reihe Kunst, Spektakel & Revolution (spektakel.blogsport.de)

ACC Redaktion (02.03.2018)

Donnerstag, 22. März 2018, 20 Uhr, ACC Galerie
Eintritt: 2 € | erm.: 1 €

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Kunst, Spektakel und Revolution