Monday Night Stream #24 — Heimat Ost im Dialog

Katharina Warda, Foto (Ausschnitt): Alena Schmick

Katharina Warda im Gespräch mit Dennis Chiponda

Die ostdeutsche Geschichte ist weiß und die Revolution 1989 war friedlich. Echt jetzt? Katharina Warda, 1985 geboren in Wernigerode, Soziologin und Tochter einer deutschen Mutter und eines südafrikanischen Vaters, nimmt etablierte Narrative auseinander und fügt sie um wichtige Blickwinkel ergänzt neu zusammen. Dabei erzählt sie von den Rändern der Gesellschaft aus, beleuchtet ignorierte Ost-Realitäten wie Rassismus und Klassismus und ist aktuell eine der wichtigsten Stimmen der POCs (People of Colour) im Osten Deutschlands. Mit dem 30jährigen Jubiläum des Mauerfalls wird dieser Diskurs vor allem von jungen geschichtsinteressierten Menschen von innen heraus neu geführt. Eine Vielzahl Initiativen kanalisieren und flankieren diesen Prozess der reflektierten Geschichtswahrnehmung. Jenseits von «Ostalgie» und «Gestrigkeit» ist die Beschäftigung mit der Komplexität ostdeutscher Identitäten ein wichtiges Mittel, um aktuelle Verwerfungen zu verstehen und besser darauf reagieren zu können. Katharina Warda spricht darüber mit Dennis Chiponda, Leipziger Politikstudent und Jahrgang 1992 mit polnisch-mosambikanischen Wurzeln, queer, Burlesque-Tänzer und Aktivist für ostdeutsche Themen. Er engagiert sich über die Plattform „Leipzig spricht“ für plurale Meinungsbildung. Das Bürgerbeteiligungsforum bringt Menschen zusammen, die vielleicht sonst nicht miteinander reden würden.

Das Gespräch wird über Youtube live mitzuerleben sein. Folgen Sie diesem Link zu unserem Youtube-Kanal, wo der Livestream starten wird. Die Teilnahme ist kostenlos.

ACC Redaktion (20.05.2021)

Montag, 24. Mai 2021, 20 Uhr, Livestream ins weltweite Netz
Eintritt: Teilnahme ist kostenlos!