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Plus zur aktuellen Ausstellung

Die Veranstaltungsreihe "Plus zur aktuellen Ausstellung" bietet Vorträge und Gespräche mit den Künstler*innen der aktuellen Ausstellungen der ACC Galerie und Vorträge zu den wissenswerten Hintergründen der Ausstellungsthemen an, für die wir Wissenschaftler*innen, Autor*innen, sowie Kenner*innen und Macher*innen der Kunstszene zu Referaten und Gesprächen gewinnen.

weitere Veranstaltungsreihen

Lesung

Brotlose Kunst

Der Freund und der Fremde

Monday Night Lectures

Ereignis

Lange Nacht der Museen

Kunst, Spektakel & Revolution

Sternbrückenfest

Vortrag

Arkadische Massenhochzeit

Die Meinungsmacher

Geniale Dilettanten

Kulturforschungsetüden

Mode Matinee

Planen, Pinseln, Phantasieren

RAND_gespräche zur Architektur

STUDIO REAL III/ Kunst und Öffentlichkeit

Various Sources

Goethes Topfpflanzen und wir

Goethes Topfpflanzen und wir

Sonya Schönberger, Berlin

Vier Brutblätter, eine Passionsblume, eine Duftgeranie, ein Feigenkaktus, zwei Grünlilien, eine Zimmerbegonie und ein Elefantenohr befinden sich aktuell in den Räumen des Goethe-Nationalmuseums. Goethe ist privilegierter Vor- und Wegbereiter für den Einzug jener getopften Exoten, deren Vorfahren seit 400 Jahren als Raritäten von eigens entsandten Pflanzenjägern in den Dschungeln Südamerikas, Afrikas und Asiens erbeutet bzw. auf Pflanzenauktionen ersteigerten wurden, in unsere Wohnzimmer: Heute sind ihre Verwandten zu Spottpreisen als Massenware käuflich. Als Goethe 1776 in die heutigen ACC-Räume zog, wurde, von Herzog Carl August mit der Einrichtung einer Botanischen Anstalt in Jena beauftragt, sein Interesse für Pflanzenkunde geweckt. 1776 erstmalig in Stützerbach, feierte er nach herzoglichen Jagdausritten im Anwesen des vermögenden Kaufmanns Johann Elias Glaser und übernachtete beim Glashüttenbesitzer Johann Niclaus Gundelach. Sonya Schönberger schildert, warum sie sich im ACC, Gundelachschen und Glaserschen Haus mit der Provenienz dieser Zimmerpflanzen befasste und was wir damit zu tun haben.

Anneke FSJ (24.09.2020)

Donnerstag, 8. Oktober 2020, 20 Uhr,
Eintritt: 3 € / erm.: 2 € / Tafelpass: 1 €