Deutschland Neu(n) Null
Filmreihe «Stadt als Projektion: Weimar»
in Zusammenarbeit mit: Lichthaus Kino im Straßenbahndepot
So., 19.04.2026, 17:00–18:30 Uhr in 6 Tagen
Deutschland Neu(n) Null ist der vorletzte Film der 7-teiligen Filmreihe des Lichthaus Kinos zur Ausstellung „Die Sammlung Weimar“.
Das Lichthaus Kino lädt zu einer begleitenden Filmreihe ein, die den Blick auf Weimar als Bild, Projektionsfläche und Erinnerungsraum richtet. Zwischen Dokument, Essay und künstlerischer Annäherung entfalten die ausgewählten Filme vielschichtige Perspektiven auf eine Stadt, die wie kaum eine andere in Deutschland historisch, kulturell und symbolisch aufgeladen ist.
Deutschland Neu(n) Null
Frankreich 1991, 60 Min., Essay-Film
Regie: Jean-Luc Godard
Während aktuell Richard Linklaters Hommage an die Nouvelle Vague und ihre Vertreter wie Jean-Luc Godard in den Kinos läuft, werfen wir einen Blick auf Godards eigenwillige Erkundung des sich in Veränderung begriffenen Deutschlands des Jahres 1990, in der er auch die Stadt Weimar ins Visier nimmt. Dafür greift er auf eine Filmfigur aus seinem frühen filmischen Schaffen zurück. „Mit »Alphaville« hatte Godard Eddie Constantine für das Autor*innenkino entdeckt. Für Deutschland Neu(n) Null, den man als Fortsetzung von Alphaville sehen kann, holte er ihn 25 Jahre später und nur wenige Jahre vor dessen Tod noch einmal vor die Kamera. In »Deutschland Neu(n) Null« geistert der gealterte, ehemalige West-Agent Lemmy ein Jahr nach dem Mauerfall von Ost nach West, spürt deutsch-deutschen Befindlichkeiten nach und »lotet das Innere des deutschen Wesens zwischen Goethe und Buchenwald aus«. “(Goethe-Institut)
Anschließend im Gespräch: Film- und Medienwissenschaftler Dr. Simon Frisch von der Bauhaus-Universität Weimar
Letzter Termin um 17 Uhr ist:
Samstag, 25.04.26
