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  • Galerie und Kulturzentrum in Weimar
  • So–Do 12–18, Fr–Sa 12–20
  • +49 3643 851261

Ausstellungen

An den Rändern taumelt das Glück

Die späte DDR in der Fotografie

Ausstellung So., 04.12.2022–So., 12.02.2023 noch 9 Tage

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Ohne Titel, Berlin 1985 / VG Bild-Kunst, Bild: Matthias Leupold

Da wir die Ausstellung leider nicht verlängern können, bieten wir für die verbleibenden Ausstellungstage erweiterte Öffnungszeiten an: acc-weimar.de/oeffnungszeiten/

Die in Fotografien festgehaltene DDR ist ein abgeschlossenes Bilderkonvolut, das unterschiedliche Genres und Akteur:innen vereint. Mit historischem Abstand lohnt es sich, das Material neu zu betrachten. 

Die Ausstellung versammelt Bekanntes und wenig Gezeigtes und spiegelt alltägliche Lebenswelten von DDR-Bürger:innen, ohne sich dabei zwingend in der Mitte der Gesellschaft wiederzufinden. Die fotografischen Positionen bewegen sich von dokumentarischen Praktiken zu künstlerischen und inszenierten Bildwelten, schließen den medialen Grenzgänger Fotofilm ein und befragen die verwandtschaftlichen Verhältnisse zwischen Film und Fotografie. Zu sehen sind Fotografien, die in den 1970ern und 1980ern sowie den frühen 1990ern entstanden, jedoch nicht ausschließlich von DDR-Bürger:innen gemacht wurden. Das Ende der DDR ist nicht das Ende der Bilder. Welche Blicke wählen wir, um uns welches Bild von einer Gesellschaft zu machen, deren innere Verfasstheit bis heute viele Fragen offenlässt?

Claus Bach / Peter Badel / Kurt Buchwald / Gerd DanigelChristiane Eisler / Margit EmmrichSeiichi Furuya / Gerhard GäblerChristina GlanzAnselm GraubnerWolfgang GregorGerald GroßeIngrid Hartmetz Steffen HeckelHarald KirschnerThomas Kläber / Matthias LeupoldWolf Lützen Barbara Metselaar BertholdKatharina Müller Hans PielerChristine RadackEnkhbat RoozonAndreas Rost / Ilse Ruppert Einar SchleefJim Schütz Günter Starke / Gabriele Stötzer / Ines Thate-KelerJörn VanhöfenHans Wintgen / Siegfried Wittenburg / Ulrich WüstRenate ZeunHelmut Ziebarth
sowie:
Dania González Sanabria / Bernd Hartung / Fotothek Anke Heelemann / Archiv De-Zentralbild / Günter Zorn (Peter Bauer: Studio Klarheit)

Kuration: Annett Jahn
Co-Kuration: Ulrike Mönnig
Realisierung/Reproduktionen:
Sebastian Hühmer

Mitveranstalter:

Forschungsverbund «Diktaturerfahrung und Transformation»https://verbund-dut.de

Friedrich Schiller Universität Jenahttps://uni-jena.de

Landeszentrale für politische Bildung Thüringenhttps://www.lztthueringen.de

Lichthauskino im Straßenbahndepot: https: https://lichthaus.info

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2. Obergeschoss, erster Raum: Video-Installation
1995 verstarb Günther Zorn am Weimarer Burgplatz 1 in jenem Haus, in dem er seit 52 Jahren gelebt hatte. Er hinterließ zahlreiche Achtmillimeterfilme, die die ACC-Mitarbeiter*innen dem Künstler Peter Bauer und seinem Dresdner Firmenarchiv des Studio Klarheit anvertrauten. Dort werden sie bis heute aufbewahrt, gesichtet und wurden teils bearbeitet verwendet, wie 1997 im Projekt Knietschs Welt. Eine Auswahl von Filmen des Günther Zorn ist in der Ausstellung zu sehen.

2. Obergeschoss, zweiter Raum: Wolfgang Gregor
aus: Glühlampenkombinat Narva Berlin, Oktober 1982- Mai 1983
80 Diapositive

Dokumentationsmontage NARVA
Berliner Glühlampenwerk Rosa Luxemburg
Abteilung: Zweck-und Formzierlampe Brigade Herrmann Glasewald

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